Hanse Boot 2015 sluit af met 72000 bezoekers, 4000 minder dan 2014


Datum: 10-11-2015 - Bron: Hanse Boot

Gute Stimmung, gute Geschäfte und ein attraktives Rahmenprogramm – das war die hanseboot, die am Sonntag 08. November nach neun Tagen zu Ende gegangen ist. 550 Aussteller aus 20 Nationen zeigten in den Messehallen und in der In-Water hanseboot im City Sporthafen rund 400 Boote und alles was die Herzen von Profis, Freizeitskipper und Einsteiger höher schlagen lässt. Rund 72.000 Besucher kamen zur 56. Internationalen Bootsmesse und nutzten die Gelegenheit, Bootssport mit allen Sinnen zu erleben.

„Wir sind mit dem Verlauf der 56. hanseboot sehr zufrieden. Das Geschäft in der Bootsbranche zieht wieder an. Das spiegelt sich auch in den qualifizierten Kundenkontakten wider, von dem unsere Aussteller berichtet haben. Die Besucher haben sich vorher informiert, um dann zielgerichtet ihre Aussteller aufzusuchen. Auch wenn weniger Besucher gekommen sind, wurden mehr Geschäfte als im Vorjahr gemacht“, so das Fazit von Bernd Aufderheide, Vorsitzender der Geschäftsführung der Hamburg Messe und Congress GmbH.

Die Ergebnisse einer repräsentativen und unabhängigen Besucherbefragung belegen die gute Stimmung. Insgesamt 72 Prozent gaben der  56. Internationalen Bootsmesse die Bestnote „sehr gut“ und 77 Prozent der Besucher werden die Messe weiterempfehlen. Mit über 80 Prozent wurden die Erwartungen der Besucher an die hanseboot erfüllt oder sogar übertroffen.

Erfolgreiche Premieren

Neben der Premiere der Spaßkisteninsel, auf der Kleinkreuzer bis zu 8 Metern Länge präsentiert wurden, interessierten sich die Besucher vor allem auch für die größeren Boote. So wurde auf der hanseboot als Weltpremiere der neue 11,29 Meter lange Daycruiser Apreamare 38 New Comfort gezeigt. Zwar nicht zum ersten Mal auf der Messe, aber mit 15,20 Metern Länge die größte Segelyacht auf der hanseboot, und damit ein echter Hingucker: die Impression 50.

Eine weitere Premiere: Dänemark mit seinem Inselmeer in der dänischen Ostsee war zum ersten Mal Partner der hanseboot. Das Wassersportparadies präsentierte sich eindrucksvoll in Halle B6 und sandte seine Experten auch zur hanseboot Törnberatung in Halle B1.OG. „Die hanseboot und Dänemark passen perfekt zusammen. Die Messe ist wichtigster jährlicher Treffpunkt der Bootssportler in Nordeuropa. Umgekehrt nutzen viele deutsche Segler das dänische Segelrevier direkt vor ihrer Haustür. So war die diesjährige hanseboot ein echter Mehrwert für beide Seiten“, sagte Heiko Zimmermann, Projektleiter hanseboot.

Darüber hinaus galt das Interesse der Besucher neben Zubehör, Ausrüstung und Bekleidung (51 Prozent) den Segel- und Motorbooten (60 Prozent bzw. 43 Prozent). Erstbesucher interessierten sich vorrangig für Motorboote (57 Prozent) und spiegeln damit einen allgemeinen Branchentrend wider.

Segel- und Motorbootenthusiasten kamen vor allem in den Bootshallen B6 und B7 voll auf ihre Kosten. Augrund der starken Nachfrage wurden zum ersten Mal Motorboote auch in Halle B4.EG präsentiert. Damit zeigte die hanseboot einen breiten Überblick über den Bootsmarkt, der für jeden Geschmack und jeden Geldbeutel etwas dabei hatte – vom Schlauchboot bis hin zu Großyachten.

Attraktives Rahmenprogramm

Doch nicht nur Staunen war angesagt: Viele Angebote auf der hanseboot luden die Besucher gleich selbst zum Ausprobieren ein. So konnte man auf dem Wasserbecken in der hanseboot arena in Halle B1.EG Stand UP Paddling betreiben, Motorboot fahren oder sich im Segeln versuchen.  In der Kanu-Welt in Halle B4.OG standen unzählige Kanus, Kanadier und Kajaks bereit, um auf dem angrenzendem Wasserbecken gleich ausprobiert zu werden. Auch in der Jollen-Einsteiger arena in Halle B3.OG war Action gefragt: Hier konnte man sich ins Trapez hängen, kentern üben, oder mit Jolle und Windmaschine Halsen oder Wenden fahren.

Für Eigner und Hobbybootsbauer war die Bootsbauhalle im Erdgeschoss der Halle B2 einer der Hauptanziehungspunkte. Hier drehte sich neun Tage lang alles um das Nachrüsten und Reparieren von Booten, aber auch die Konstruktion und Planung von Neubauprojekten. In der beliebten Refit arena wurden beschädigte Motor- und Segelboote live bearbeitet. Den Refit-Bereich ergänzte das Bootsbauzentrum, in dem das Arbeiten an Holzbooten demonstriert wurde.

Rund um die Aktionsflächen in Halle B2.EG präsentierten sich auf einem großen Gemeinschaftsstand des Deutschen Boots- und Schiffbauer-Verbandes (DBSV) Zulieferer, Ausrüstungsbetriebe, Konstrukteure und Werften. Laut DBSV-Geschäftsführer Claus-Ehlert Meyer ist das Gros der DBSV-Mitglieder mit dem Verlauf der 56. hanseboot zufrieden. „Die Tatsache, dass viele Angebote angefragt worden sind, lässt auf ein gutes Nachmessegeschäft hoffen“, so Meyer.

Für Torsten Conradi, Präsident des DBSV, ist die hanseboot „auf einem richtigen Weg“. Die hanseboot habe eine große Akzeptanz und Wertschätzung sowohl bei Besuchern als auch Ausstellern. „Wir müssen die Messe noch weiter strategisch entwickeln, wobei sich die Hallenaufplanung jetzt schon bewährt hat und auch die Größe des Marktes widerspiegelt. Die Messe in sieben Hallen auf dem B-Gelände wurde gut angenommen“, sagte Conradi. Großes Zukunftspotenzal sieht er bei der In-Water hanseboot im City Sporthafen. „Hier müssen wir noch weiter daran arbeiten, das gesamte Potenzial zu heben“, so Conradi weiter.

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